6S2P-21700-Langstreckenakku, mein Beitrag zur #21700-Power-Pack-Challenge
Wie viele Fallstricke es gibt, merkt man erst, wenn man FPV-Drohnen-Akkus selbst baut: Die Minusseite von Tabless-21700ern zieht richtig viel Strom, beim UF20B musste ich bis Stufe 52 gehen, bis es durchgeschweißt war.
Dazu ein 40-A-BMS, vor dem Schweißen bei jeder Zelle den Innenwiderstand gemessen, maximale Abweichung 2 mΩ. Drei Akkus leergeflogen, nach der Landung war das Gehäuse nicht warm. Zufrieden.
Das Rezept hängt am Projekt. Liebe Jury, bitte nicht zu hart.
Günstig in FPV-Drohnen einsteigen – Akkus selbst geschweißt, die Hälfte gespart
Vier 4S-Akkus, jeder kostet unter 60. Das Schweißen war der entspannteste Schritt, die richtige Belegung der Balancer-Kabel ging dagegen echt auf die Augen.
Beim ersten Flug hatte ich klatschnasse Hände. Einmal gecrasht und einen Propeller geschrottet, der Akku hat's heil überstanden.
Wer einsteigen will: Lern zuerst Punktschweißen, danach ist alles nur noch Geld sparen.
FPV-Drohnen-Akkus von Hand bauen, Teil 1 (Material): 21700 vs 18650, Fish Paper, Balancer-Stecker passend zur S-Zahl, Stromleitungen, Kupfer- und Nickelband, Schrumpfschlauch; Werkzeug: Schere, Lötkolben + AWithZ UF20B (in 1 Minute bereit statt 20+ Minuten bei anderen, 10,5kW/1750A, schweißt 0,4 vernickeltes Stahlband, Automatik/Manuell, Vorwärmen 1–10ms, 1–2 Impulse)
Zweisprachige Untertitel Chinesisch/Englisch. Follower wollen FPV-Drohnen-Akkus mit hoher Entladerate und langer Flugzeit selbst bauen, also zuerst die Vorbereitung: Der Akkukörper ist 21700 oder 18650, Ersteres hat höhere Entladerate und mehr Kapazität, ist aber auch größer, nach Bedarf wählen; Fish Paper; Balancer-Leitungen (so viele S wie nötig, passenden Balancer-Stecker wählen); Stromleitungen; Kupfer- und Nickelband; Schrumpfschlauch als äußere Schutzhülle. Werkzeug: Schere, Lötkolben und, am wichtigsten, das Punktschweißgerät — dieses kompakte AWithZ Punktschweißgerät UF20B braucht nur etwa 1 Minute bis zur Schweißbereitschaft, viel schneller als die anderen auf dem Markt mit 20+ Minuten; viel Leistung, maximal 10,5kW, maximal 1750A Ausgang; laut Hersteller schweißt es 0,4mm vernickeltes Stahlband, für Drohnen-Akkus locker ausreichend; der Schweißstift hat zwei Modi: Automatik (Aufsetzen und es schweißt) und Manuell (Auslösen am Stift); Vorwärmzeit 1–10ms wählbar, 1–2 Impulse wählbar; Anzeige Temperatur 29℃. Nächste Folge: Montage. Kommentare: „Du bist schuld, ich habe mir auch das gleiche gekauft“; 18650 explodieren besonders leicht, Pouchzellen sind sicherer (Creator hat geantwortet); gehen Pouchzellen (Creator: ja); nur ein paar Mal im Jahr gebraucht und trotzdem ein P60F gekauft; macht das Punktschweißgerät einen Knall.
FPV-Pilot TOP packt das UF20B aus: 6V / 1750A / 10,5 kW, manuelle / automatische Auslösung; 0,15 vernickeltes Stahlband von Stufe 1 bis 7 getestet, um die Stufe festzulegen, schweißt bis 0,4; dazu die Botschaft „mit selbstgebauten Akkus lässt sich Geld verdienen“
Creator TOP spricht FPV-Piloten an: Feld-Akkuboxen, Langstrecken-Akkus und Fernsteuerungsakkus bestehen alle aus Zellen; er hat bereits ein Schweiß-Tutorial, eine Messmethode für den Innenwiderstand, Schaltpläne und ein Open-Source-Gehäuse für die Akkubox veröffentlicht. Das entscheidende Werkzeug ist das Punktschweißgerät; diesmal steigt er auf das AWithZ UF20B um und erklärt beim Auspacken die Bedienung. Zuerst zeigt er, dass ein Lötkolben den Zellenpol kaum verzinnen kann, kalte Lötstellen liefert und langes Erhitzen ein Sicherheitsrisiko ist, während das Punktschweißgerät mit ein paar kleinen Funken alles fest verbindet. Typenschild: Ausgangsspannung max. 6V, Strom max. 1750A, Leistung 10,5 kW. Bei den Funktionen gefällt ihm die umschaltbare Auslösung: im Automatikmodus wird geschweißt, sobald die Stiftspitzen aufsetzen, im manuellen Modus kann man erst positionieren und dann per Taste auslösen, das gibt mehr Sicherheit; es gibt viele Parameter (Auslösezeit, Mehrfachimpuls), aber er nutzt im Grunde nur die Stufe. Zu hohe Stufe brennt das Band durch, zu niedrige hält nicht; am Beispiel von 0,15 mm vernickeltem Stahlband, doppelt gefaltet: Stufe 1 zu flach, geht beim ersten Zug auf; Stufe 4 geht nicht auf, aber eher flach; Stufe 6 auf der Rückseite durchgeschweißt; Stufe 7 rundum perfekt – für 0,15 merken: Stufe 7; Stufe 99 ist für dickeres Material, maximal 0,4 mm. In den Einstellungen gibt es ein blätterbares „Erfahrungen teilen“-Tutorial, einsteigerfreundlich. Zum Schluss: Akku-Händler fahren Ferrari, wer Drohnen fliegt, muss sich um Taschengeld keine Sorgen machen, Link im Schaufenster.
Schritt für Schritt zum 21700-Pack für FPV-Langstrecke / Brillenversorgung: Nickelband + Kupferband ca. 0,3 mm mit Stufe 25, Fischpapier, Plus und Minus getrennt schweißen, Balancer-Kabel, zum Schluss Faserklebeband + flammhemmender Schaumstoff + Schrumpfschlauch
Feld-Akkuboxen, Langstrecken-Akkus und Brillenakkus für FPV-Drohnen bestehen innen alle aus 21700-NMC-Zellen; wer selbst bauen kann, spart Geld für anderes Zubehör. Werkzeug: 21700-Zellen, Zellenhalter, Nickelband, Kupferband, Schrumpfschlauch und ein Punktschweißgerät – mit dem Lötkolben hält Nickelband kaum, und bei falscher Temperatur steigt der Innenwiderstand. Der Creator nutzt ein Gerät von AWithZ, das Nickelband oder 0,15 mm Kupferband mühelos schweißt, maximal Stufe 99; die Kombination Nickelband + Kupferband mit ca. 0,3 mm liegt meist um Stufe 25. Zuerst Fischpapier auf die Zelle kleben, um den Außenrand zu isolieren; beim Schweißen drückt ein Stift das Nickelband an, der andere schweißt; auf der anderen Seite Plus und Minus getrennt schweißen, keinesfalls zusammen; Balancer-Kabel und Stromkabel an Plus und Minus anschweißen (Rot Plus, Schwarz Minus); mit Faserklebeband umwickeln, flammhemmenden Schaumstoff aufkleben, Schrumpfschlauch aufziehen – fertig ist ein Brillenakku. Hinweis: Lithium-Akkus sind leicht entflammbar und explosiv, beim Bau besonders vorsichtig sein.
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