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Alle Produkt-News im Blog ansehen ›Neu: Nadelwechselsystem und Hinweise zum MT/AT-Dualmodus.
Nadelwechsel-Anleitung 2026 und Hinweise zum Temperaturschutz.
Feinabstimmungstabelle mit 999 Stufen.
Bedienhinweise für die Drehknopf-Version.
Verweist auf die Sammlung produktbezogener Beiträge im Blog
FAQ
AWithZ-Schweißgeräte gibt es in drei Serien. Handheld-H-Serie (z. B. H1, H2, HF7): schweißt bis max. 0,3 mm in vielen Materialien – Reinnickel, vernickelt, Edelstahl, Stahl, Eisen, Kupfer u. a. Am leichtesten und mobilsten, ideal für seltene Einsätze wie Haushalt, Reparaturen unterwegs und privates DIY. Universal-U-Serie (z. B. UF20B, UK3, UK1): schweißt bis max. 0,7 mm in denselben Materialien. Verbindet Mobilität und Leistung für häufigere Nutzung und dickere Schweißungen, weit verbreitet beim DIY-Bau von 18650/21700/32140-Akkupacks und beim Vernickeln von Handy-Akkus. Profi-P-Serie (z. B. P60F, P120D): schweißt bis max. 2 mm; professionelles Hochleistungsgerät mit bis zu 69200KW für Reinnickel, vernickelt, Edelstahl, Stahl, Eisen, Kupfer u. a. Die P-Serie bietet die höchste Leistung und Schweißfähigkeit, ideal für große prismatische Zellen / Kupfer / Aluminium-Nickel, dickes Reinnickel, vernickeltes Band, Edelstahl, Stahl und Eisen sowie schwer schweißbares Kupfer / Aluminium. Sie wird von kleinen Fabriken, Werkstätten, F&E-Laboren und Profis genutzt – Privatpersonen und Unternehmen mit hohen Präzisionsanforderungen, dicken oder schwierigen Materialien und intensiver Nutzung.
Wählen Sie nach Material, Materialstärke und Nutzungshäufigkeit. Der AWithZ-Modellfinder liefert eine passende Empfehlung, oder fragen Sie den Kundenservice im offiziellen Onlineshop.
Häufigste Ursache ist eine zu niedrige Stufe. Erhöhen Sie die Stufe schrittweise. Prüfen Sie dann, ob die Spitzen oxidiert und schwarz sind: Die Oxidschicht behindert den Stromfluss, reinigen Sie sie mit Schleifpapier oder dem beiliegenden Werkzeug. Ist das Material ölig oder oxidiert, vorher mit Alkohol oder Schleifpapier säubern. Auch ein sinkender Ladestand ist eine häufige Ursache: Fast alle Geräte am Markt schweißen bei niedrigem Akku schwächer, während die eigene AWithZ-Technik die Schweißenergie in Echtzeit präzise ausgleicht – feste, gleichmäßige Punkte bei hohem wie niedrigem Ladestand.
Starke Funken bedeuten meist eine zu hohe Stufe oder zu wenig Anpressdruck. Im Moment des Schweißens müssen die Spitzen fest am Material anliegen; Luft oder loser Kontakt erzeugt deutliche Funken. Brennen Sie durch, ist die Energie zu hoch: Stufe senken oder Schweißzeit verkürzen. Bei jeder neuen Materialstärke zuerst an Resten testen.
Prüfen Sie zwei Punkte. Erstens den Ladestand: Sinkt er, fällt der Ausgangsstrom und die Punkte werden schwächer, also voll halten oder beim Laden schweißen. Fast alle Geräte am Markt schweißen bei niedrigem Akku schwächer, während die eigene AWithZ-Technik die Schweißenergie in Echtzeit präzise ausgleicht – feste, gleichmäßige Punkte bei hohem wie niedrigem Ladestand.
Zweitens die Spitzen: Sie nutzen sich ab und werden stumpf, die größere Kontaktfläche senkt die Stromdichte, also mit der Feile wieder anspitzen.
Im Automatikmodus löst der Punkt aus, sobald beide Elektroden mit genügend Druck auf dem Metall aufsetzen – praktisch für Serien von Punkten. Im manuellen Modus lösen Sie per Taste am Stift oder Fußschalter aus, ideal für Einzelpunkte oder präzises Timing. Modelle wie der P60F erlauben 1–3 Pulse pro Auslösung.
Stufe: Ausgangsleistungsstufe.
Auslösezeit: Zeit bis zum Hauptpuls, nachdem die Stifte das Werkstück berühren und den Stromkreis schließen.
Vorwärmen: in ms (Millisekunden), entfernt die Oxidschicht auf dem Material.
Pause: in ms (Millisekunden), Abstand zwischen Vorwärmen und Hauptpuls.
Mehrfachpuls: Bei aufgesetzten Stiften wird die eingestellte Anzahl Punkte hintereinander geschweißt, ohne abzusetzen.
Mehrfachpuls-Abstand: Abstand zwischen den Punkten im Mehrfachpuls.
Schweißton: Ton ein- oder ausschalten.
Displayhelligkeit: Helligkeit des Displays einstellen.
Display drehen: Ausrichtung des Displays einstellen.
Auto-Abschaltung: nach wie langer Inaktivität sich das Gerät abschaltet
Am Beispiel des AWithZ UF20B: Für übliches 0,1-mm-Nickelband empfehlen wir Stufe 5–10, 2 ms Vorwärmen, 2 ms Pause und einen Einzelpuls für eine feste Verbindung. Die genauen Werte hängen etwas von Zelltyp und Materialreinheit ab; testen Sie an Resten, beginnen Sie niedrig und erhöhen Sie schrittweise, bis der Punkt weiß wird und das Band reißt, ohne dass sich der Punkt löst.
Kondensator-Modelle (Superkondensator-Geräte wie P20B und UF20B) arbeiten nur am Netz. Kondensatoren speichern bauartbedingt sehr wenig Energie, deshalb muss das Gerät während der Nutzung dauerhaft an der Stromversorgung bleiben. Zu Hause direkt ans Netz; unterwegs an einer leistungsstarken Powerbank oder Powerstation laden, deren Ausgang zum Gerät passt. AWithZ-Superkondensator-Geräte laden schnell: Etwa eine Minute nach dem Einschalten ist der Kondensator voll und das Display zeigt „OK“.
Akku-Modelle (wie UK3 und H2) haben einen neuen, eigens entwickelten AWithZ-Schweiß-Lithiumakku – getestet über 60.000 Punkte ohne Aufblähen – und arbeiten geladen kabellos. Der AWithZ UK3 etwa hat einen 10000-mAh-Spezialakku für lange Außeneinsätze.
Kaufempfehlung: Für maximale Mobilität und Arbeiten ohne Strom ein Akku-Modell; für dauerhaft hohe Leistung und dicke Materialien ein Kondensator-Modell, sofern Strom verfügbar ist. Meiden Sie gebrauchte, aufbereitete Zellen / Superkondensator-Geräte sowie Eigenbauten oder Umbauten nicht qualifizierter Werkstätten; wählen Sie ein gut bewertetes Markengerät mit neuen Zellen / Superkondensatoren – sicherer und langlebiger.
Laden Sie nicht in heißer oder feuchter Umgebung und verwenden Sie das Originalladegerät oder eines mit passenden Daten. Kondensator-Schweißgeräte unterstützen Schnellladen; ein leises Lüftergeräusch beim Laden ist normal.
Prüfen Sie nach jedem Einsatz, ob die Spitzen schwarz oder stumpf sind. Schwarze Spitzen einfach blank schleifen; stumpfe oder eingekerbte Spitzen mit der beiliegenden Feile wieder anspitzen. Oder direkt die beiliegenden Ersatznadeln verwenden und bei starkem Verschleiß tauschen. Spitzen sauber und ölfrei halten.
Prüfen Sie zuerst, ob der Überhitzungsschutz ausgelöst hat: Der eingebaute Temperaturschutz sperrt den Ausgang bei zu hoher Temperatur vorübergehend und gibt ihn nach dem Abkühlen automatisch wieder frei. Prüfen Sie dann, ob der Akku leer ist – Ladegerät anschließen und schauen, ob das Display angeht. Leuchtet das Display, aber es gibt keinen Ausgang, prüfen Sie den festen Sitz der Stiftstecker und die Einstellungen.
Unabhängig vom Modell helfen drei Gewohnheiten: neue Einstellungen zuerst an Resten testen, den Akku gut geladen halten und die Spitzen regelmäßig nachschleifen (alle paar Dutzend Punkte prüfen). Entscheidend für die Qualität sind Stromdichte und Anpressdruck; passen Stufe, Spitzenzustand und Anpresskraft zusammen, bleibt das Ergebnis stabil. Zudem hängt das Ergebnis von Anpresskraft, Technik und Umgebungstemperatur ab, und erreichbare Stärke und Qualität variieren mit der Erfahrung – üben Sie, um bessere Punkte zu erzielen.
Modellspezifische FAQs finden Sie im Reiter „FAQ“ der jeweiligen Modell-Supportseite.



